A süaßer Tram:
Text und Melodie:
Franz Paul Fiebrich
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1. | Neulich geh’i ganz vergnügt In die Stadt hinein, und da sich‘ i drin am Hof, die Zeisel‘wäg’n. Nau i steig’glei‘ voller Freud‘ zu der G’sellschaft‘ nein. Und in a‘ ner schwach‘n Stund is Grinzing gz’seh. Dann beim Heurig’n hab i trunk’n und hab ge’gesn wia’a Bär und das alles um an Zwanz‘ger, net an halben Kreutzer mehr. |
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Ref:... | Da Jauchtz’i auf voll Freud: Grüaß‘Gott du alte Zeit,I hab ja g’wust du suachst uns wieder a mal Ham Da bin I‘ munter wurd’n, Hab ‚drein g’schaut gaunz verlurn, Das ganze Glück war nur A liaber süaßer Tram. |
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2. | An ein‘ schönen Sommer‘ tag sitz bei mein’ Wein Im Paradeis‘ gartel drinn‘ im Sonnenschein. Süaße Walzer spielt der Strauß, daß das Herz am springt. Alles schwingt si‘ sanft im Takt und summt und singt. Und die Maderl’n zupf‘n g’ schamig d’ Krinolinen Links und rechts. Von den Bürscherln, im Zylinder denkt ka Anziger was Schlecht’s. |
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Ref:... | Da Jauchtz’i auf voll Freud: Grüaß‘Gott du alte Zeit,I hab ja g’wust du suachst uns wieder a mal Ham Da bin I‘ munter wurd’n, Hab ‚drein g’schaut gaunz verlurn, Das ganze Glück war nur A liaber süaßer Tram. |